Dies ist eine kompakte Übersicht zu Peptide — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
Zuletzt geprüft am 2026-02-07. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
=== Art und Dauer der Anwendung === Catumaxomab wurde direkt in die Bauchhöhle (intraperitoneal) verabreicht. Die Behandlung bestand aus einem Zyklus von vier Einzelgaben ansteigender Konzentration, die über circa 11 Tage verabreicht wurden.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Unerwünschte Wirkungen === Die meisten Nebenwirkungen waren bedingt durch die Freisetzung von Zytokinen infolge der immunologischen Wirkung des Arzneistoffes. Die bislang beschriebenen Nebenwirkungen waren meist mild bis mittelschwer und bildeten sich vollständig zurück.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Wirkungsmechanismus === Die Zellen vieler epithelialer Tumoren tragen das EpCAM-Antigen auf ihrer Oberfläche. Catumaxomab bindet über das EpCAM-Antigen an solche Tumorzellen. Das Molekül bindet noch an zwei weitere Zelltypen: spezifisch an T-Zellen über das CD3-Antigen und unspezifisch über den Fc-Teil an akzessorische Zellen z. B. Makrophagen oder natürliche Killerzellen. Dadurch werden verschiedene immunologische Wirkmechanismen aktiviert, die zu einer komplexen Reaktion des Immunsystems gegen die Tumorzelle führen. Catumaxomab entfernt so EpCAM-positive Tumorzellen aus der Bauchhöhle und reduziert damit die intraperitoneale Tumorlast, die als Ursache für die Entstehung des malignen Aszites gilt. Catumaxomab unterdrückt dadurch längerfristig die Neubildung des Aszites.
Quellen: de.wikipedia.org
== Geschichtliches == Der Antikörper Catumaxomab wurde von dem deutschen Unternehmen Trion Pharma entwickelt. Dafür nutzte Trion einlizenzierte Vorarbeiten des Münchner Helmholtzzentrums. Die klinische Untersuchung erfolgte durch Fresenius Biotech, die Catumaxomab dann 2007 zur behördlichen Zulassung einreichte. Am 20. April 2009 erhielt der Antikörper die Zulassung für die Europäische Union mit dem Handelsnamen Removab. Nachdem sich Fresenius 2013 von seiner Biotechsparte getrennt hatte, musste die bis dahin von Fresenius unterstützte Entwicklerfirma, Trion Pharma, Insolvenz anmelden. 2017 ließ der Alleinvermarkter von Removab, die Neovii Biotech GmbH, die 2009 erteilte Zulassung durch die Europäische Kommission zurückziehen. Die aus der Firma Trion Pharma entstandenen Firmen Trion Research und Lindis Biotech konnten die Inhaberrechte an dem Wirkstoff wiedererlangen und erproben ihn und andere Entwicklungen ihrer Antikörperplattform in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in klinischen Studien. Nachdem Lindis Biotech einen neuen Antrag zur Vermarktung gestellt hatte, empfahl die Europäische Arzneimittelagentur ihn im Oktober 2024 zur Zulassung (Handelsname Korjuny), die Zulassung erfolgte im Februar 2025.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == P. Ruf, O. Gires u. a.: Characterisation of the new EpCAM-specific antibody HO-3: implications for trifunctional antibody immunotherapy of cancer. In: British Journal of Cancer. 97, 2007, S. 315–321, doi:10.1038/sj.bjc.6603881, PMID 17622246. Florian Lordick u. a.: The evolving role of catumaxomab in gastric cancer. In: Expert Opinion on Biological Therapy. 8(9), 2008, S. 1407–1415. PMID 18694358 M. M. Heiss u. a.: The trifunctional antibody catumaxomab for the treatment of malignant ascites due to epithelial cancer: results of a prospective randomized phase II/III trial. In: Int J Cancer, 127, 2010, S. 2209–2221.
Quellen: de.wikipedia.org
== Weblinks == Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht zu Catumaxomab (PDF; 489 kB) Einträge im NIH-Studienregister Informationen des Krebsinformationsdienstes des DKFZ Website von Trion Research Website von Lindis Biotech
Quellen: de.wikipedia.org
Cefacetril ist ein semisynthetisches Antibiotikum aus der Klasse der Cephalosporine der ersten Generation, welches in der Veterinärmedizin als Injektionspräparat zur Behandlung von Infektionen eingesetzt wird. Derzeit sind in Deutschland keine Tierarzneimittel verfügbar, die Cefacetril als wirksamen Bestandteil enthalten.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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Nicht jeder Mechanismus ist belegt, und Einzelstudien sind keine Gesamtevidenz. Diese Seite markiert offene Fragen ausdrücklich statt sie als gesichert darzustellen.%!(EXTRA string=Peptide)